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"Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme."
Donnerstag, den 25. März 2010 um 19:34 Uhr
"Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme."
Mit diesen Worten von Thomas Morus lässt sich zusammenfassen, wie die christlichen Demokraten des Kreisverbandes Meißen nach intensiver Debatte die Frage, „Was ist heute konservativ?“ beantworten. Zu dem gemeinsamen Diskussionsabend am 23. März in Moritzburg hatten der CDU-Stadtverband Radebeul, der CDU-Gemeindeverband Moritzburg und der CDU-Kreisverband Meißen eingeladen.
Als Einstieg erläuterte Patrick Rudolph, CDU Vorsitzender von Radebeul, in einem bildhaften Vergleich, was passiert, wenn ein Bäcker ein „Einheitsbrot“ backen will, das allen schmeckt und alle kaufen sollen. Am Ende schmeckt das Brot keinem mehr. So wie mit dem Brot ist es mit einer Partei wie der CDU, die allen Wählern gerecht werden will und dabei eigene Werte und Prinzipien einfach beiseite schiebt. Ein ständiges Ausrichten nach dem Zeitgeist und Denkverbote sind dabei ruinös. Am Schluss weiß der Bürger nicht mehr wofür die CDU steht. Das kostet Vertrauen und schließlich auch Wählerstimmen.

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler betonte, die Grundlage einer konservativen Partei ist das christliche Menschenbild, die Verwurzelung in der Vergangenheit und das Geschichtsbewusstsein. Der Blick auf eine lange Kette von Vorfahren, auf die heutige Generation und auf zukünftige Generationen setzt auf Kontinuität und Evolution. Konservativ ist patriotisch, aber nicht nationalistisch.
Auch für den Vorsitzenden der CDU-Fraktion im sächsischen Landtag Steffen Flath ist konservativ konkret mit den christlichen Werten wie Nächstenliebe, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Barmherzigkeit, Mitgefühl, Vergebung, Verzeihen, und Treue verbunden. Die Meißner CDU ist sich einig, konservative Politik ist mehrheitsfähig, weil sie auf den Erfahrungen der Vergangenheit aufbaut und die Zukunft im Blick hat. In diesem Sinne will die Union Politik gestalten.
Großenhain den 25.03.2010
Zitat
Die Gewerkschaften müssen endlich einsehen, dass man die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mit Lösungen aus dem 19. Jahrhundert bewältigen kann. Klassenkämpferische Parolen gehören in die Geschichtsbücher! Christine Haderthauer |


